Ausschreibungsanalyse mit KI: Mehr Aufträge mit demselben Vertriebsteam
340 Ausschreibungen pro Jahr. Ein dreiköpfiges Vertriebsteam. Schätzungsweise 60% davon nie ernsthaft geprüft.
Ein mittelständischer Anlagenbauer mit rund 350 Mitarbeitern. B2B-Kunden aus Automotive, Chemie und Energie. Ausschreibungsgeschäft als zentraler Umsatztreiber.
Das Vertriebsteam war gut. Und trotzdem blieb ein erheblicher Teil der eingehenden Ausschreibungen unbearbeitet — nicht aus Desinteresse, sondern weil die Kapazität fehlte, jede Anfrage sorgfältig gegen das eigene Kompetenzprofil abzugleichen.
Die Zeit bis zum qualifizierten Angebot lag bei elf Arbeitstagen. Die Win-Rate bei 24 Prozent.
Das Problem ist nicht der Vertrieb. Das Problem ist das Screening.
KI löst genau diesen Engpass: Ausschreibungsunterlagen einlesen, gegen Leistungs- und Kapazitätsprofil abgleichen, Go/No-Go-Empfehlung mit Begründung ausgeben, Briefing für den Vertrieb vorbereiten. In Minuten statt Stunden.
Das Ergebnis nach Implementierung: Win-Rate von 24 auf 33 Prozent. Zeit bis zum Angebot von elf auf vier Arbeitstage. Kosten pro gewonnenem Auftrag um 56 Prozent gesunken — bei gleichem Team, ohne zusätzlichen Headcount.
Ein einziger zusätzlich gewonnener Auftrag amortisiert die Implementierung in den meisten Fällen vollständig.
Der entscheidende Schritt vor der Implementierung ist kein technischer: Was qualifiziert eine Ausschreibung für unser Unternehmen — und was nicht?
Wer das klar beantworten kann, bekommt ein System das trifft. Wer es nicht kann, bekommt Automatisierung ohne Richtung.
Was würde eine Win-Rate von plus neun Prozentpunkten in Ihrem Ausschreibungsgeschäft bedeuten?